Von Pokémon, Leseratten und Krümelmonstern

 

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Hat auch Ihre Familie bereits das Pokémon-Fieber ereilt? Durch die Pokémon-Go App werden viele Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene ermutigt, sich körperlich zu betätigen. Trotzdem ist es besorgniserregend, wie viel Zeit mit dieser App verbracht wird. Spazieren gehen und Radfahren sind selbstverständlich wichtige Aktivitäten. Das Smartphone aktiv im Verkehr zu verwenden, ist jedoch eine gefährliche Angelegenheit, die man mit Vorsicht genießen sollte. Aber auch ohne die riskante Jagd auf die kleinen Taschenmonster kann man in der Freizeit mit seinen Kindern richtig viel Spaß haben. Wem dazu noch die zündende Idee fehlt, dem möchten wir hier vier abwechslungsreiche und kostengünstige Alternativen zu Pokémon Go ans Herz legen.

1. Geocaching

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Was sich vielleicht anhört wie der Name eines neuen Pokémons, ist eine moderne elektronische Schnitzeljagd mittels GPS-Empfänger. Über eine App, die für Android und iOS zur Verfügung steht, werden dem Nutzer die Verstecke, also die „Caches“ angezeigt. Weltweit gibt es über 2 Millionen solcher Caches. Anders als bei Pokémon Go, kann man die Zielorte über Google-Maps auffinden und ausdrucken. Dadurch muss man nicht ständig auf sein Smartphone schauen und Kinder freuen sich über eine „Schatzkarte“. In solchen Verstecken befinden sich natürlich keine richtigen Schätze, sondern in der Regel ein wasserdichter Behälter mit einem Logbuch oder verschiedene kleine Tauschgegenstände. Der Finder darf sich dann ins Logbuch eintragen und kann somit seine erfolgreiche Suche dokumentieren. Für jeden Cache gibt es dann Punkte, die in der App angezeigt werden. Der Geocache wird anschließend wieder dort versteckt, wo er gefunden wurde. Einfach die „Geocaching“ App downloaden, gutes Schuhwerk anziehen, Proviant einpacken und schon kann gestartet werden. So wird Wandern oder Spazierengehen für Kinder auch ohne kleine lustige Monster zum Erfolgserlebnis. Mehr Informationen finden Sie auf https://www.geocaching.com/play.

2. Steine bemalen

Mandalas und Malbücher für Erwachsene sind gerade richtig im Trend. Das Prinzip dahinter ist wirklich einfach: Durch das Malen wird der Kopf frei und wir können richtig entspannen. Auch wenn größere Kinder anfangs motzen, ist diese Tätigkeit eine willkommene Abwechslung vom hektischen Alltag. Kleinere Kinder erfreuen sich daran, die Steine wie lustige Tiere zu bemalen. Dafür eignen sich Motive wie Marienkäfer, Biene oder Maus ganz besonders gut. Größere Kinder können die Steine wie Mandalas bemalen. Diese Aktivität für Eltern und Kinder lohnt sich dreifach:

  1. Steine suchen und finden: Steine können Sie überall finden, egal ob beim Spaziergang durch den Park, beim Wandern im Wald oder beim Baden im See.
  2. Steine waschen: Kinder lieben es, mit Wasser herum zu plätschern.
  3. Steine bemalen: Bevor die Steine bemalt werden, ist es ratsam, sie mit einem Tuch zu trocknen. Wir empfehlen die Verwendung von Acrylfarben, und da Pinsel zu fast jedem Haushaltsinventar gehören, belaufen sich die Kosten für diese Tätigkeit lediglich auf die Farben.

Je länger Ihre Kinder mit dieser Tätigkeit verbringen, desto besser können Sie beobachten, wie sie immer ruhiger und entspannter werden. Wer möchte, kann die Steine nach dem Bemalen noch mit einem Klarlack besprühen, dadurch kommen die kleinen Kunstwerke noch besser zur Geltung und können auch zum Dekorieren im Garten oder auf dem Balkon verwendet werden. Noch mehr Inspirationen finden Sie auf http://alleideen.com/do-it-yourself-diy/01/steine-bemalen-bemalte-steine.html.

3. Kekse backen

Zugegeben, es ist schon eine Lebensaufgabe, den Haushalt ordentlich zu halten, und auch wenn Eltern ihre Küche gerne blitzeblank haben, lohnt sich diese Aktivität auf alle Fälle. Vor allem an einem verregneten Nachmittag kann durch gemeinsames Backen die Zeit totgeschlagen werden. Kinder lieben Kekse, und sie lieben es, etwas selbst herzustellen und ihren Eltern zu helfen. Kleinkinder können alle Zutaten, die Sie oder eines Ihrer größeren Kinder vorher abgewogen haben, in eine Schüssel geben. Wenn der Teig dann gemixt ist, wird er auf einer Unterlage ausgerollt oder direkt aufs Backbleck portioniert. Den Teig mit lustigen Formen auszustechen, macht Spaß und roher Kuchenteig schmeckt bekanntlich besonders lecker. Zögern Sie nicht, Ihrem Kind auch das Ausrollen oder das Portionieren des Teiges zu überlassen, wenn es das möchte. Die Kekse einfach auf ein Backblech (mit Backpapier) legen und ab damit in den Ofen. Nachdem die Kekse ausgekühlt sind, können sie noch mit Zuckerguss oder Schokolade verziert und dekoriert werden. Zum Schluss werden die Kekse dann gemeinsam verköstigt. Welcher wohl am besten schmeckt?

Keksrezepte, die sich auch für Kinder eignen, finden Sie übrigens hier: http://www.ichkoche.at/kekse-backen-mit-kindern/alle oder unter http://www.billa4kids.at/

4. Lernen mit Apps

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Ja, es gibt sie wirklich, diese sinnvollen und pädagogisch wertvollen Apps für Kinder. Wir finden, der Umgang mit Smartphones ist auch für Kinder wichtig, aber wenn sich Ihr Kind schon unbedingt mit dem Smartphone beschäftigen möchte, dann sollte die Zeit dabei optimal genutzt werden. Dank der großen App-Vielfalt gibt es bereits sehr viele gute Apps, die Kinder zum Lesen animieren oder die auf spielerische Art und Weise zur Bildung beitragen. Das Portal Familie.de hat die besten Apps für Kinder auf seiner Webseite zusammengefasst und sie in vier Kategorien unterteilt:

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spaß beim Ausprobieren unserer Ideen!

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